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1.)
Was ist der Unterschied zwischen Call by Call und einer Calling Card?
Bei
Call by Call wählen Sie 010xxx und dann Ihre Wunschrufnummer.
Mit der CallingCard wählen Sie 0800xxx und dann Ihre Wunschrufnummer.
Der
Vorteil ist
1.)
das funktioniert immer, auch vom Handy, auch bei Anschlüssen von
Arcor, HanseNet (Alice), Versatel, Mnet, NetCologne, Berlikomm, DusNet,
HLCom, O2, D1, D2, E-Plus, vom Hotel, Krankenhaus oder der Telefonzelle,
sogar in vielen Urlaubsländern.
2.)
Sie können niemals überrascht werden durch eine Gebührenänderung,
die sich unerwartet auf der Telefonrechnung niederschlägt, weil der
Call by Call-Anbieter ohne Ihr Wissen die Tarife erhöht hat, denn
die CallingCard ist ein vorausbezahltes Guthaben, prepaid.
Mit
dem Kauf einer Calling-Card erwerben Sie ein international gültiges
Telefonguthaben mit festem, Anschluß-unabhängigen Tarif. Egal
ob vom Handy aus, von der Telefonzelle, vom Arbeitsplatz aus, vom Ausland
aus - Sie telefonieren sehr preiswert Ihr vorausbezahltes Guthaben Ihrer
Calling Card ab.
Der
Betriff Calling-Card ist für Neulinge irreführend, weil es keine
Karte ist, nichts zum Reinstecken oder Anfassen. Deshalb sei an dieser
Stelle die Besonderheit erklärt: Die Calling-Card ist dem Grunde
nach nur eine geheime Zahlenfolge, durch welche Sie Ihr Guthaben von überall
aus nutzen können. Die Calling Card findet genauso gut auch auf Ihrem
Notiz-Zettel Platz oder im Telefonbuch Ihres Handys oder im Nummernspeicher
Ihres Festnetz-Telefons.
Mit
dieser Zahlenfolge erhalten Sie deutschlandweit (und weltweit bei vorhandenen
Auslandseinwahlen) Zugang zum Telefonanschluß-unabhängigen
Freizeichen. Von dort aus können Sie sehr preiswert in die ganze
Welt telefonieren. Mit dem Kauf Ihrer Geheimzahl (Einwahl + PIN) kaufen
Sie Ihr Guthaben zum Telefonieren, welches beim Calling-Card-Betreiber
hinterlegt ist.
2.)
Wie nutze ich meine Calling-Card?
Wählen Sie die kostenlose 0800er-Einwahlnummer, welche Sie beim Kauf
erhalten. Folgen Sie nun der freundlichen Stimme: Geben Sie Ihre persönliche
PIN ein. Schon bekommen Sie ein Freizeichen und Ihnen steht die ganze
Welt zum Telefonieren offen. Zum Telefonieren auf Kosten der preiswerten
Calling-Card und nicht auf Kosten des teuren Telefonanschlusses. Tippen
Sie jetzt einfach Ihre gewünschte Rufnummer mit Ortsvorwahl (z. B.
wenn Sie die Mitfahrzentrale Berlin anrufen möchten: 030 19444).
Danach sagt eine freundliche Stimme, wie viele Telefonminuten Ihr Guthaben
für das von Ihnen gewählte Gespräch beträgt.
3.)
Welche weiteren Vorteile haben Calling-Cards?
Neben der teilweise enomen Kostenersparnis kommen Sie in den Genuss vieler
weiterer Vorteile. Sollten Sie einmal Ihr Handy verlieren, können
Sie auch ohne jedes Bargeld von nahezu jeder Telefonzelle aus überall
anrufen. Ihre Calling-Card ist ja ein unabhängiges Guthaben.
Falls Ihr Arbeitgeber Ihren Dienstapparat für Auslands- oder Ferngespräche
gesperrt hat, können Sie per Calling-Card dennoch jedes beliebige
Ziel in der Welt anrufen. Ihr Chef wird auf seiner Rechnung keine Spur
von Ihrem Telefonat sehen.
Sie
haben vergessen, Ihr Prepaid-Handy aufzuladen? Kaufen Sie sich eine Calling-Card
und sparen Sie dabei sogar Gebühren.
Nie
mehr eine böse Überraschung auf der Telefonrechnung. Sie bezahlen
ja Ihr Guthaben im Voraus. Daher gibt es keine Forderungen und keine Schulden.
Auch für Kinder optimal.
4.)
Mein Festnetzanschluss gestattet kein Call by Call. Kann ich dennoch Calling-Cards
nutzen?
Ja, das können Sie, da die Einwahl über eine gewöhnliche
gebührenfreie 0800er Nummer erfolgt.
Alternative Anbieter (nicht Deutsche Telekom AG) gestatten in der Regel
ihren Kunden kein Call by Call und zwingen somit ihre Kunden, die oft
teureren Auslands-, Handy-, oder Deutschland-Tarife zu benutzen. Mit Ihrer
Calling-Card umgehen Sie geschickt und völlig legal die Tarifstruktur
Ihres Telefonanschlusses und sparen somit richtig Geld.
5.)
Wie funktioniert das mit den Auslandseinwahlen - sind die wirklich kostenlos?
(Roaming)
Jedes Ausland hat seine eigenen kostenlosen Rufnummern. Deutschland die
0800er, Italien die 800er, Spanien die 900er usw.
Vom ausländischen Festnetz aus sind diese Einwahlen immer kostenlos.
Ob diese Einwahlen von der ausländischen Telefonzelle aus auch kostenlos
sind, erkennen Sie leicht, wenn es Ihnen gelingt, ohne Besitz einer örtlichen
Telefonkarte, die Einwahl zu bekommen und zur Eingabe Ihrer PIN aufgefordert
zu werden.
Vom deutschen Handy aus im Ausland ist das ganze nicht so einfach feststellbar,
weil die Rechnung erst einige Wochen später kommt. Im Ausland gibt
es mehrere Handy-Netzbetreiber mit unterschiedlichen Tarifierungen. Beim
einen ist die Einwahl kostenlos, beim anderen nicht. Deshalb empfehlen
wir Ihnen vor Reiseantritt folgende Schritte:
o Per Telefon oder noch einfacher: Besuchen Sie die Homepage Ihres deutschen
Handy-Netz-Betreibers, z. B. www.eplus.de und folgen Sie den Links zum
Thema Roaming. Dort wird Ihnen die Liste der Roaming-Partner im Ausland
angezeigt. Z. B. e-Plus gibt die Gebühren der ausländischen
Netzbetreiber mit einem Aufschlag an Sie weiter. Wenn Sie beim z. B. italienischen
Netzbetreiber erfahren, daß die 800er Nummer kostenlos ist, dann
wird Ihnen z. B. e-Plus auch nichts in Rechnung stellen.
o Vergewissern Sie sich, daß Ihr Handy-Vertrag fürs Roaming
(Telefonieren im Ausland) freigeschaltet ist. Rufen Sie ggf. die Servicehotline
(Telefon-Nummer befindet sich auf Ihrer Rechnung) an. Der CallingCard-Betreiber
kann für Tarifierung der ansonsten kostenlosen Auslandseinwahlen
im Ausland bei Handybenutzung ausdrücklich keine Gewähr übernehmen.
6.)
Was bedeutet Handy-Aufschlag oder Telefonzellen-Aufschlag?
Die 0800er Einwahlen sind kostenlos in dem Sinne, als daß dem Besitzer
des Telefonanschlusses keine Kosten durch die Einwahl mit 0800er Nummern
entstehen. Also muß jemand anderes diese Kosten tragen - nämlich
der Calling-Card-Betreiber. Diese Einwahlkosten legt der Calling-Card-Betreiber
auf die Minutenpreise um, indem er einen Aufschlag berechnet, wenn Sie
vom Handy oder der Telefonzelle aus telefonieren, vom Handy aus kostet
die Minute x Cent mehr.
7.)
Kann ein Hotel Serviceaufschläge für ein Calling-Card-Gespräch
verlangen?
Prozentuale Aufschläge nicht, weil die kostenlosen Einwahlen keine
Kosten verursachen und ein prozentualer Aufschlag setzt immer eine Basis
voraus, die in diesem Falle 0 wäre. Jedoch kann das Hotel einen additiven
Zuschlag verlangen.
Fragen Sie deshalb vorher nach, ob ein additiver Zuschlag oder nur ein
prozentualer Zuschlag kassiert wird. Wenn Sie die Antwort bekommen "kein
additiver Zuschlag", dann lassen Sie sich das am besten kurz schriftlich
festhalten und dann können Sie soviel telefonieren wie Sie wollen,
dann kostet das im Hotel nichts, weil Sie ja eine kostenlose Einwahl benutzen.
Auch
ins Internet kommen Sie mit einer CallingCard vom Hotel aus preiswert.
Windows® verfügt über separate Menüs, wo die PIN und
Einwahl der CallingCard eingetragen werden können, damit die Wählverbindung
per Modem oder ISDN-Karte über die CallingCard läuft.
8.)
Mein Telefon hat keine Tonwahl. Ich höre beim Wählen keine Pieptöne.
In der Fachsprache und in Bedienungsanleitungen heißt der Begriff
"DTMF" (Dial Tone Multi Frequency) oder auch MFV-Wahl oder auch
Tonwahl. Alle modernen Telefone, egal ob Telefonzellen, Systemtelefone
auf Arbeit, Wohnzimmertelefone als auch ISDN-Telefone leisten diese Funktion.
Die digitalen Telefone (T-Zellen, Systemtelefone, ISDN-Telefone und Ihr
Handy) schalten nach erfolgter Einwahl auf Tonwahl (DTMF) automatisch
um. Deshalb hören Sie beim normalen Wählen keine Pieptöne
mehr, jedoch nach erfolgter Verbindung schon. Dieses Merkmal wurde zum
Abhören des Anrufbeantworters und zum Bedienen von Menüs in
Warteschleifen geschaffen. Hier jedoch ermöglicht es Ihnen, mit Ihrer
Calling Card zu telefonieren und Geld zu sparen.
Wenn Sie noch ein Telefon mit Wählscheibe haben, nur dann kommen
Sie um den Kauf eines DTMF-Senders (z. B. bei www.conrad.de) nicht umhin.
An
älteren Telefonzellen drücken Sie vor dem Eingeben der PIN die
Tasten Pfeil Stern Pfeil, um auf Tonwahl umzuschalten.
9.)
Entstehen Kosten, wenn der Zielanschluss besetzt ist oder nicht abgehoben
wird?
Nein. Im allgemeinen bezahlen Sie nur für Gespräche, die auch
tatsächlich zustande gekommen sind.
Jedoch gibt es eine Ausnahme: Sehr wenige Länder (z. B. afrikanische
Entwicklungsländer mit stark veralteter Telefontechnik) bekommen
die Unterscheidung zwischen Anruf und Telefonat nicht hin, können
sich also nicht an die internationalen Standards halten und somit werden
Gebühren weitergegeben selbst für nicht zustande gekommene Gepräche.
Der Ihr Calling-Card-Betreiber muß diese Gebühren trotzdem
bezahlen, und deshalb gibt er diese Gebühren an Sie weiter, indem
Ihnen das Guthaben entsprechend dem scheinbar erfolgten Telefonat gekürzt
wird. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Zeit bis zum Eingeben
der PIN sehr lang ist, so dass der CallingCard-Betreiber diese Unkosten
pauschal umlegt. In diesem Fall profitieren Sie jedoch vom günstigen
Minutentakt, denn wenn jemand beim Tippen trödelt, ist es doch nur
gerecht, wenn er auch die Kosten dafür trägt und nicht alle
anderen Kunden, die sich beeilen.
10.)
Wie bekomme ich eine Calling-Card?
Im Shop wählen Sie einfach die für Sie passende Karte, indem
Sie die Tarifinformationen über die Calling-Card lesen und Ihre passende
Karte finden. Zum Bestellen werden zwei Informationen von Ihnen benötigt:
Ihre E-Mail-Adresse, an welche die CallingCard (PIN und Einwahlen) geliefert
werden und welche Telefonkarte Sie wünschen. Anschließend erhalten
Sie eine e-Mail mit Bankverbindung und dann können Sie den Kaufpreis
Ihrer CallingCard überweisen. Sofort nach Zahlungseingang bekommen
Sie per e-Mail Ihre Calling-Card (Einwahlnummer und PIN). Damit können
Sie sofort telefonieren. Ein physischer Versand der Karten erfolgt nicht.
Das würde nur unnötige Porto- und Verpackungskosten verursachen
und Zeit kosten, und bringt ja keinen Vorteil, denn die Daten speichern
Sie ja schließlich eh in Ihrem Handy oder in Ihrem Notizbuch.
11.)
Wie lange ist das Guthaben gültig? Ist es übertragbar?
Jede Kartensorte hat ihre individuelle Gültigkeitsdauer, die Sie
zusammen mit den Tarifinformationen im Shop finden. Die Zeituhr beginnt
zu ticken mit der Erstbenutzung Ihrer PIN. Genaues über die Haltbarkeit
finden Sie in der näheren Beschreibung zu der CallingCard im Shop.
Um anderen Personen die Möglichkeit zu geben, mit Ihrem Guthaben
zu telefonieren, müssen Sie diesen nur die Einwahlnummer und die
PIN Ihrer CallingCard mitteilen.
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